Pfarreiporträt

Das kleine Quartier gehörte ursprünglich der Pfarrei St.Otmar an.

In den 1970er-Jahren wurde im Riethüsli neuer Wohnraum geschaffen. Im Riethüsli begann man in der Folge Quartierseelsorge aufzubauen. Nach Anfängen in einem Ladenlokal als Versammlungsort und späterem Feiern von Sonntagsgottesdiensten in der Aula des Berufsschulzentrums entstand der Wunsch, eine eigene Kirche zu errichten und die Pfarrei Riethüsli zu gründen.

1976 konnte Riethüsli die bisherige Haldenkirche übernehmen und im Quartier aufbauen. Mit dem Pavillon zur Ergänzung des Pfarreisaals bekam auch die Kinder- und Jugendarbeit mehr Spielraum. 2013 hat die Pfarrei das Angebot zur gemeinsamen Nutzung der Räumlichkeiten im evangelischen Zentrum Riethüsli-Hofstetten angenommen.

Nach dem Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte zeichnet sich heute im Riethüsli eine Veränderung ab. Verschiedene Aktivitäten und Vereine sind erlahmt. Geschäfte oder auch die Poststelle sind verschwunden. Die Altersstruktur verschiebt sich. Ergebnis daraus ist z.B. das Projekt ‘Wohnen im Alter’ an der Demutstrasse 116. Junge Familien übernehmen die Häuser oder ziehen in neu überbaute Quartiere. Auch die Schule musste deshalb ausbauen. Das Riethüsliquartier ist sehr heterogen geworden, die Zahl der Kirchenmitglieder in beiden Konfessionen klein.

Die ökumenische Zusammenarbeit ‘gmeinsam’ will dem Rechnung tragen. Sie bietet eine tragende Struktur an, die eine Begegnungskultur im Riethüsli fördern und weiterentwickeln kann. Dazu gehören niederschwellige Angebote zum spontanen Zusammentreffen, nebst geplanten Möglichkeiten zu Austausch und kulturellen Angeboten. Mit dem katholischen und dem evangelischen „Standbein“ wird der spirituelle Bereich zusätzlich gestärkt.

Die „Allrounder-Pfarrei“ am Rande der Stadt versteht sich als kirchlicher Ort in einem lebendigen Quartier, wo Menschen verschiedenster Generationen sich in familiärer Atmosphäre wohlfühlen können. Klein – aber fein!