Pfarreiporträt

Jeder Christ soll erfahren können, dass er in seiner Freude und Hoffnung ermutigt und bestärkt wird, dass ihm aber auch beigestanden wird in seiner Angst und Not.

Die Pfarrei St. Martin – Bruggen will lebensorientierte und lebenstragende Kraft sein, wo der Mensch und Christ um seine gute Lebensbewältigung ringt: am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit, im privaten und persönlichen Bereich seiner Lebensaufgabe, in Partnerschaft und Familie. In dieser seiner Lebenswelt soll der Mensch und Christ angesprochen und abgeholt werden.

Die Pfarrei St.Martin – Bruggen pflegt die Zusammenarbeit mit den Nachbar-Pfarreien St. Gallen-Winkeln, Abtwil und Engelburg und selbstverständlich auch mit den evangelisch-reformierten Kolleginnen und Mitchristen. Zum Pfarreigebiet gehören Bruggen, Lerchenfeld, Stocken, Sittertal, Hinterberg, Haggen, Boppartshof, Bernhardswies, Wolfgang, Moos und Wilen.

Geschichte

Straubenzell – wie Bruggen früher hiess – gehörte im Mittelalter zur Pfarrei des Gallusklosters und wurde auch von dort betreut. Im Jahre 1600 erhält Bruggen neben dem «Siechenhaus» (Heim für Aussätzige) eine eigene kleine Kirche. Patrone sind Martin und Otmar. 38 Jahre später nimmt erstmals ein eigener Seelsorger Wohnsitz in Bruggen. Als «Koadjutor» (Mitarbeiter) der Klosterpfarrei erfüllt er seine Aufgabe. Eine neue, barocke Kirche – errichtet vom bekannten Baumeister Ferdinand Beer – kann im Jahre 1784 bezogen werden. Diese Kirche diente bis 1936 als Pfarrkirche; dann wurde sie durch die jetzige Martinskirche ersetzt. Patrone sind Martin und Leonhard.