Aktion «Beim Namen nennen» – Interreligiöses Gedenken zum Weltflüchtlingstag
Zum Weltflüchtlingstag veranstaltet eine interreligiöse Projektgruppe mit Dutzenden von freiwillig Engagierten eine 24-stündige Gedenkfeier für die zehntausende Menschen, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. Alle zwei Jahren findet die Aktion «Beim Namen nennen» in der grossen Form statt mit dem Lesen und Schreiben der Namen Verstorbener auf Stoffstreifen und dem Aufhängen der beschrifteten Stoffstreifen rund um die Laurenzen-Kriche und in der Kathedrale. In den Jahren dazwischen werden neu registrierte Namen und die Schicksale auf Stoffstreifen geschrieben. Die Aktion findet in mehreren Städten in der Schweiz und in Deutschland statt.

Beim Namen nennen 2026 – Freiwillige gesucht
Im Juni 2026 findet wieder die vollständige Aktion statt. Fürs Verlesen der Namen sowie für weitere Hilfseinsätze darf man sich hier eintragen:
Beim Namen nennen 2024
2024 haben zahleiche Helfende die Holzvorrichtung rund um die Kirche St.Laurenzen aufgerichtet, Schicksale aufgeschrieben, Namen Verstorbener verlesen. Die Aktion war ein grosser Erfolg.
Leider ging rund ein Drittel der Stoffstreifen verloren, weil in einer Nacht die Vorrichtung stürzte. Ob vorsätzlich oder fahrlässig: Die interreligiöse Projektgruppe liess sich davon nicht herunterziehen und fand eine Lösung: die Stoffstreifen werden im Friedhof Feldli kremiert und bei einem Mahnmal der Erde übergeben.
Beim Namen nennen national
Die Aktion findet schweizweit statt. Hier geht es zur nationalen Website: www.beimnamennennen.ch