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Quelle: Katholisch St.Gallen

Neue Seelsorgeeinheit St.Gallen-Gaiserwald

Montag, 27. Juli 2026

Nach langer Vorarbeit folgt das Umsetzen und Anpacken in der neuen Seelsorgeeinheit Katholisch St.Gallen-Gaiserwald. Allen voran geht die Co-Leitung mit Vreni Ammann und Jean-Pierre Sitzler. Die beiden freuen sich auf alles, was entstehen mag. (Text aus dem August-Pfarreiforum)

Es ist wie ein Aufbruch auf eine Reise. Die drei Seelsorgeeinheiten auf dem Gebiet von St.Gallen, Engelburg und Abtwil-St.Josefen gehen zusammen als Seelsorgeeinheit Katholisch St.Gallen-Gaiserwald in die Zukunft. Bischof Beat hat die Zusammenlegung zu einer Seelsorgeeinheit genehmigt. Hinter diesem Schritt steht eine jahrelange Vorbereitung, die unter anderem Beat Grögli als damaliger Dompfarrer mitprägte. Aus dem demokratisch abgestützten Prozess resultiert ein Organisationshandbuch, das Struktur, Aufgaben und Kompetenzen regelt. Neu wird die ganze pastorale Seite von Vreni Ammann und Jean-Pierre Sitzler geleitet. Vreni Ammann übernimmt als Pfarreibeauftragte in Rotmonten die zusätzliche Funktion als Co-Leiterin, in die sie im Februar 2026 von allen pastoralen Mitarbeitenden gewählt wurde. Jean-Pierre Sitzler seinerseits ist Leiter der pastoralen Arbeitsstelle und von Amtes wegen für die Co-Leitung vorgesehen. Seit April lebt und arbeitet der 40-Jährige Theologe in St.Gallen. Er freut sich darauf, die Zukunft der katholischen Kirche vor Ort auf den neu geschaffenen Strukturen mitzugestalten und sagt: «Diese Aufgabe weckt Abenteuerlust in mir.»

Grössere Teams

Die Bildung der neuen Seelsorgeeinheit ist zwar ein zentraler Schritt im gesamten Zukunftsprozess, für die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger wird sich vorderhand aber nicht viel ändern. Vielmehr werden im Hintergrund die Strukturen angepasst, um unter den heutigen Umständen handlungsfähig zu bleiben. Die dreizehn Pfarreien werden auf fünf Seelsorgeräume aufgeteilt, wobei je ein Seelsorgeraum-Team für die pastorale Gestaltung verantwortlich ist. Die Pfarreien St.Otmar, Riethüsli und St. Georgen bilden den Seelsorgeraum Zentrum, Heiligkreuz und Rotmonten den Seelsorgeraum Nordost, während Neudorf, St.Fiden und die ökumenische Gemeinde Halden den Seelsorgeraum Südost gestalten. Ein Sonderfall bleibt die Kathedrale, die von einem gemeinsamen Team zusammen mit dem Bistum betrieben wird. Bruggen, Winkeln, Engelburg und Abtwil-St.Josefen organisieren sich neu als Seelsorgeraum West-Gaiserwald. «Diese Teams sind kein völlig neuer Wurf, sondern bilden das ab, was in den vergangenen Jahren an Zusammenarbeit entstanden ist», erklärt Vreni Ammann.

Effizienzprogramm startet

Das Umstrukturieren wurde begünstigt mit Einführung einer neuen Kirchensoftware, welche die neuen Strukturen bereits abbildet. Die Software namens Verowa, die eigens für Kirchgemeinden entwickelt wurde, ist im Rahmen des Teilprojekts «Kommunizieren und Verkünden» eingeführt worden. Dieses Teilprojekt ist wie jenes, das die Strukturen aufgegleist hat, abgeschlossen. In den Vordergrund rückt nun das Teilprojekt «Was wir tun und lassen». Aktuell müssen die neuen Teams alle ihre Angebote genauer prüfen. «Es ist wie Koffer packen», sagt Jean-Pierre Sitzler. Man müsse sich überlegen, was man auf die Reise mitnehmen wolle und auf was man verzichten könne. Auch Vreni Ammann steht den neuen Herausforderungen positiv gegenüber. «Ich freue mich, können wir endlich loslegen.» Der Prozess werde viele Kräfte freisetzen und Neues entstehen lassen. Absolut unerlässlich sind für sie wie auch für Jean-Pierre Sitzler die freiwillig Engagierten. Sie seien für die Zukunft der Kirche zentral und würden bei der Angebots-Überprüfung eine gewichtige Stimme sein.

Die neue Co-Leitung: Vreni Ammann und Jean-Pierre Sitzler
Die neue Co-Leitung: Vreni Ammann und Jean-Pierre Sitzler
Quelle: Katholisch St.Gallen
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