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Seit April an der Gallusstrasse im Dienst: Jean-Pierre Sitzler
Quelle: Katholisch St.Gallen

Jean-Pierre Sitzler: Neuer Kopf für neues Kapitel

Montag, 27. April 2026

Katholisch St.Gallen hat mit Jean-Pierre Sitzler eine weitere Schlüsselposition neu besetzt. Der 39-Jährige ist seit Anfang April Leiter der Fachbereiche und zuständig für neue pastorale Strukturen in St.Gallen und Gaiserwald (Medienmitteilung vom 27. April).

Die Wahl von Beat Grögli zum Bischof löste bei Katholisch St.Gallen nicht nur beim Dompfarrer eine Vakanz aus, sondern auch bei der Leitung der Fachbereiche und der pastoralen Arbeitsstelle. Denn der bisherige Stelleninhaber Roman Rieger wurde vergangenen Herbst vom Bischof zum Pastoralamtsleiter des Bistums berufen. Anfang April hat der promovierte Theologe Jean-Pierre Sitzler die Lücke bei Katholisch St.Gallen geschlossen und die Leitung unter anderem des Sozialdienstes und der Jugendarbeit übernommen. Bei Katholisch St.Gallen ist die Freude gross, sind nun doch die beiden Führungspositionen nach längerer Vakanz wieder besetzt. Nun ist die katholische Kirche in St.Gallen dafür aufgestellt, eine grosse Veränderung anzugehen.

Zukunft mit Gaiserwald

Der 39-jährige Jean-Pierre Sitzler, der in den vergangen fünf Jahren für die kirchliche Erwachsenenbildung der Katholischen Thurgauer Landeskirche zuständig war, hat unter anderem das grosse Dossier «pastorales Gesamtkonzept» übernommen. Dieses Konzept sieht den Zusammenschluss des Seelsorgegebiets St.Gallen und Gaiserwald vor. Bis heute gibt es im Osten der Stadt, im Zentrum sowie in West-Gaiserwald je eine Seelsorgeeinheit. Sobald der Bischof – erwartungsgemäss noch in der ersten Jahreshälfte – für die Zusammenführung der drei Seelsorgeeinheiten seinen Segen gibt, beginnt die Umsetzung der Strategie. «Es wurde gute Vorarbeit geleistet», konstatiert Sitzler, der in Karlsruhe aufwuchs und nach seinem Doktorat beim Erzbistum Freiburg als Projektverantwortlicher für kirchlich-touristische Events tätig war. Dank seiner bisherigen Tätigkeiten eignet sich Sitzler bestens dafür, die pastorale Entwicklung voranzutreiben und Katholisch St.Gallen-Gaiserwald in die Zukunft zu führen.

Zusammen mit den Behörden

Jean-Pierre Sitzler hat seinen Wohnsitz nach St.Gallen verlegt. Durch verschiedene Kontakte hatte er bereits einige Berührungspunkte mit der Gallusstadt. Ihm gefällt die Altstadt, die Kathedrale und auch die Bodenhaftung des hiesigen Bischofs. Er freut sich auf die Umsetzung der Strategie und auf die Entwicklung der Kirche in eine hoffnungsvolle Zukunft. In den Prozessen will er auch eng mit der staatskirchenrechtlichen Seite – also mit der Verwaltung und den vom Volk gewählten Behörden – zusammenarbeiten. «Im dualen System, das es nur in Schweizer Kantonen gibt, ist eine enge Zusammenarbeit unabdingbar», sagt Sitzler. Seine Arbeit als Fachbereichsleiter nimmt er zu achtzig Prozent wahr. Zwanzig Stellenprozente sind für seelsorgerische Aufgaben vorgesehen.

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