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Quelle: Urs Bucher

Mathai Ottappally als Dompfarrer eingesetzt

Donnerstag, 5. März 2026

Am Sonntag, 8.März, ist Mathai Ottappally an der Eucharistiefeier als Dompfarrer eingesetzt worden. Gleich zu Beginn der Feier erhielt er den Auftrag von Bischof Beat Grögli, für die Kathedrale und die Dompfarrei zu sorgen. «Ich bin nun Teil einer grossen Familie», sagt Ottappally nach dem Verlesen der Urkunde in der gut gefüllten Kathedrale. Der 49-jährige Pfarrer aus Indien nimmt seine grosse Verantwortung mit «Ruhe und Gelassenheit» an, wie es von Seiten des Pastoralteams hiess. Beim Kennenlernen des Teams habe er – passend zu seiner bisherigen Wirkstätte im Toggenburg – Kägifret mitgebracht. Ein «Schoggijob» ist die Funktion des Dompfarrer aber keines Falls. Die Vakanz nach der Wahl von Beat Grögli zum Bischof dauerte neun Monate; sie wurde von den Seelsorgenden der Kathedrale verantwortungsvoll getragen. Sie liessen in der ganzen Zeit keinen einzigen Anlass oder Gottesdienst ausfallen. Eine besondere Herausforderung war dies für Diakon Martin Rusch, der die Interimsleitung der Dompfarrei übernommen hatte. Am Schluss des Gottesdienstes flüsterte er seiner Kollegin Hildegard Aepli ins Ohr, dass der heutige Tag einer seiner schönsten sei.

Das Onlineportal www.Kath.ch hat Mathai Ottappally ein längeres Porträt gewidmet. Hier geht es zum Artikel.

Quelle: Urs Bucher
Quelle: Urs Bucher

Medienmitteilung, St. Gallen, 5. März 2026

Der Dom hat seinen Pfarrer zurück

Kommenden Sonntag wird Mathai Ottappally feierlich als Dompfarrer eingesetzt. Damit wird die wichtigste Lücke geschlossen, die durch die Wahl Beat Gröglis zum Bischof von St.Gallen entstanden ist.

Mathai Ottappally hat dieser Tage seine Arbeit im Team der Dompfarrei aufgenommen. Am Sonntag, 10.30 Uhr, wird er in der Eucharistiefeier in der Kathedrale feierlich als Dompfarrer eingesetzt. Ottappally freut sich auf seine neue Aufgabe, während die Erleichterung in seinem Team gross ist. Die Wahl Beat Gröglis zum zwölften Bischof von St.Gallen löste eine personelle Rochade aus. Die wichtigste Lücke, die Nachfolge des Dompfarrers, ist nach mehreren Monaten Vakanz nun geschlossen.

Herzlich und ehrlich

Mathai Ottappallys Motto lautet: Blühe, wo du gepflanzt bist. Schon zu Beginn seines Wegs als Priester lernte er, auf andere Kulturen, andere Sprachen einzugehen und anzunehmen. So war er vor seiner Ankunft in Mitteleuropa im Südwesten wie auch im Nordosten Indiens tätig. «Wichtig sind die Menschen», sagt Ottappally. Er meidet darum auch kulturelle Vergleiche oder wertet nicht die Lebensweise der Menschen am einen oder anderen Ort. Was er von Natur aus mitbringt, ist seine menschenfreundliche Art. Kirchengängerinnen und Weggefährten attestieren ihm eine grosse Herzlichkeit. Der 49-Jährige will eine glaubwürdige Kirche. Ihm ist wichtig, ehrlich und aufrichtig zu sein und zu Fehlern zu stehen. Auch zu solchen, welche die Kirche in früheren Zeiten begannen hat. «Als Kirche tragen wir Mitverantwortung.»

Wasserfälle und Musik

2013 hat Mathai Ottappally die erste Seelsorgestelle im Bistum St.Gallen angetreten. Nach seinem Doktorat in Innsbruck und zwei Jahre als Kaplan in Andelsbuch wurde er Kaplan in Sargans. Während der Corona-Pandemie wurde er als Pfarrer in die Seelsorgeeinheit Alttoggenburg berufen. Zu dieser Zeit hat ihn auch das Wanderfieber gepackt. Oft zog es den Pfarrer ins Weisstannental, wo er zur Wasserfall-Arena Betöni hochstieg und an diesem Kraftort frühstückte. Zu schätzen weiss Ottappally auch Musik. Die Vorfreude auf die Kathedrale sei auch darum gross gewesen. Hier spielt die Musik eine wichtige Rolle. Zugleich ist er froh um professionelle musikalische Unterstützung, denn, so gibt er augenzwinkernd zu: «Ein besonders guter Sänger bin ich nicht.»

Quelle: Katholisch St.Gallen; Bild: Wasserfallarena Batöni im Weisstannental
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