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Sternsinger sammeln 46'000 Franken

Sonntag, 8. Februar 2026

Medienmitteilung vom 20. Januar

254 Sternsingerinnen und Sternsinger waren in St.Gallen und Gaiserwald unterwegs und haben für benachteiligte Kinder in der Dritten Welt Geld gesammelt. Bei der diesjährigen Aktion kamen über 46‘000 Franken zusammen.  

Es ist eine wunderbare und gemäss Papst Leo «hoffnungsvolle» Aktion: das Sternsingen. Schweizweit waren heuer über 10‘000 Kinder gruppenweise und teilweise mit Begleitpersonen von Haus zu Haus unterwegs, haben Weihnachtslieder gesungen und den Haussegen «C+M+B+26» gebracht. In den Pfarreien in St.Gallen und Gaiserwald waren 254 verkleidete Kinder beteiligt. Wie eine Auswertung zeigt, kamen in den Quartieren der Stadt sowie in Engelburg und Abtwil-St.Josefen über 46‘000 Franken zusammen. Eine grosse Leistung von Kindern und ein Funken Hoffnung für Kinder, die es nicht so gut haben wie jene in der Schweiz und in den sieben weiteren europäischen Ländern, wo dieses von der UNESCO gewürdigtes immaterielles Kulturgut gepflegt wird.

Schule statt Fabrik

Das Sternsingen verbindet die ganze Welt. Wenn hiesige Schulkinder an einer Wohnungstüre oder in einem Altersheim eine Spende entgegennehmen dürfen, wissen sie, dass damit einem benachteiligten Kind ein bisschen geholfen werden kann. Die Sternsingeraktion wird national organisiert von der Stiftung Missio Schweiz. Jedes Jahr wird für einen bestimmten Zweck Geld gesammelt. Dieses Jahr geht das Geld nach dem Motto Schule statt Fabrik vorwiegend nach Bangladesch. Die gesammelten Summen sind ein Beitrag für Bildung und Perspektive für Kinder, die immer noch in der ausbeuterischen Kinderarbeit stecken.

St.Geörgler besonders fleissig

Die katholische Sternsinger-Tradition, die allen Menschen offensteht, ist in den Pfarreien von Katholisch St.Gallen und Gaiserwald unterschiedlich ausgeprägt. Besonders viele Kinder waren etwa in Rotmonten unterwegs. Dort haben vierzig Kinder alleine bereits rund 5700 Franken gesammelt. Am grössten ist das Sternsingen in Abtwil-St.Josefen, wo vierzig Kinder mit 23 freiwilligen Begleitpersonen an mehreren Tage Freude und Hoffnung verbreiteten. Am längsten dauerte die Aktion in St.Georgen, wo noch bis zum vergangenen Wochenende fleissig gesungen und gesammelt wurde. 38 Kinder haben dabei 9250 Franken Spenden gesammelt. Gerade in unsicheren Zeiten sind solche Solidaritätsaktionen besonders wichtig. Auch an den Gottesdiensten in den St.Galler Kirchen wurde für denselben Zweck eine Kollekte erhoben. Auch hier kamen mehrere tausend Franken zusammen.

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